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250 Gäste beim MEISTERHAFT-Tag

Berlin. Mit solch einer großen Resonanz hatten die Veranstalter, dazu zählen die Zertifizierung Bau GmbH, der ZDB und die MEISTERHAFT-Verbände, nicht gerechnet: 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten sich zum MEISTERHAFT-Tag, der Anfang Mai umgesetzt wurde, angemeldet. Das Besondere dabei: Angeboten worden war vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie eine ausschließliche Online-Veranstaltung. IT-Partner waren dabei die Bauverbände NRW, federführend für den professionellen IT-Support zeichneten Patrick Kebekus und Andreas Seepe verantwortlich. Dem allgemeinen Interesse konnte die ausschließliche Online-Teilnahme offensichtlich keinen Abbruch tun. Die Einladung zu dieser virtuellen Tagung hatte sich an alle MEISTERHAFT-Betriebe im 3-, 4- und 5-Sterne-Bereich sowie an MEISTERHAFT-Interessenten und an Mitglieder der einzelnen Verbände gerichtet.

Bereits seit 2012 werden die MEISTERHAFT-Tage veranstaltet. Regelmäßig an unterschiedlichen Standorten umgesetzt, mit vielfältigen Themen bestückt, trifft diese Veranstaltung stets auf eine hohe Resonanz. Dass dies auch für die Premieren-Online-Veranstaltung gelungen ist, liegt ohne Frage in dem Konzept begründet, dass zwei Blöcke beinhaltete. Den ersten Teil bestritten Dr. Matthias Witte als Gastgeber und Geschäftsführer der Zertifizierung Bau GmbH und Regine Maruska als ZDB-Leiterin der Abteilung Betriebswirtschaft und IT. Während der erste Teil nach der Begrüßung durch Dr. Witte wiederum von dem Geschäftsführer der Zertifizierung Bau GmbH mit dem Vortrag zur "Rolle der Prüfinstitution für die MEISTERHAFT zertifizierten Betriebe" eingeleitet wurde und Regine Maruska über die "Digitalisierung im Baugewerbe" referierte, wurde Part II abgekoppelt und in Eigenregie von den einzelnen MEISTERHAFT-Verbänden umgesetzt. In der Keynote verdeutlichte Dr. Witte mit den drei Schlagworten Qualität, Zuverlässigkeit und Kompetenz das "Meisterhaft-Versprechen" und stellte das Engagement der Zertifizierung Bau GmbH in Person von Nora Dahle heraus, die maßgeblich den Bereich MEISTERHAFT betreut. Nachfolgend wurde das Leitbild des Zertifizierers vorgestellt und der Mehrwert durch Zertifizierungen definiert. Dazu Dr. Witte: "Zertifizierungen schaffen durch die Überprüfung von Versprechen und der Schaffung von Vertrauen Mehrwerte für die zertifizierten Unternehmen." Dass die Zertifizierung Bau die führende bundesweit tätige Zertifizierungsstelle ist, wurde den Teilnehmern ohne Frage auch anhand des vorgestellten, umfangreichen Dienstleistungsportfolios deutlich. Beginnend mit der Zertifizierung DIN EN ISO 9001 Bauwesen über die Präqualifikation VOB und die Zertifizierung nach GW 301/ GW 302 bis hin zur Zertifizierung Entsorgungsfachbetrieb wurden die Arbeitsbereiche ausführlich dargestellt. Ein spannendes Thema hatte Regine Maruska vom ZDB auf die Agenda gesetzt: "Digitalisierung im Baugewerbe". Die Referentin erläuterte insbesondere die für das Baugewerbe zur Verfügung stehenden digitalen Anwendungen und beschrieb die Arbeitsmethode BIM (Building Information Modeling) für die vernetzte Planung, den Bau und die Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken - die "Königsdisziplin BIM". Keine Frage, dass es bereits heute zahlreiche digitale Anwendungen für das Baugewerbe gibt: Vom digitalen Bautagebuch über das Gerätemanagement und digitale Aufmaß bis hin zum Einsatz von VR-Brillen oder von Drohnen für die digitale Bauwerksüberwachung. Die Vielfalt ist groß, der Einsatz bisher sehr unterschiedlich ausgeprägt. Eines stellte Regine Maruska klar: "Digitalisierung ist ein langjähriger Optimierungsprozess, viele stehen erst am Anfang. Am Ende steht - eventuell das modellbasierte Bauen - BIM." Worauf es dabei ankommt und was unter BIM zu verstehen ist, wurde ausführlich von der Referentin dargestellt. "BIM ist eine ganzheitliche, kooperative Arbeitsmethode zur modell-basierten Planung, Errichtung und zum Betrieb von Bauwerken." Wichtig seien der kooperative Ansatz und das digitale 3-D-Modell, das eine Optimierung der Planung ermöglicht, bevor mit dem Bauen begonnen wird. Erst Planen, dann Bauen rücke mit BIM in greifbare Nähe. BIM sei aber auch eine Spitzentechnologie, für die es Erfahrung im Umgang mit Software brauche. Auch auf die Rolle des ZDB bei der Digitalisierung im Baugewerbe ging die ZDB-Leiterin der Abteilung Betriebswirtschaft und IT ein. Hier erfolge eine stringente Unterstützung unter anderem durch die Herausgabe von Leitfäden, Merkblättern sowie durch Gremienarbeit oder Mitarbeit an Forschungsprojekten. Darüber hinaus und essentiell wichtig seien die Forderungen zu den Rahmenbedingungen wie etwa ein bundesweit lückenloses und leistungsfähiges Breitbandnetz, die herstellerneutralen und offenen Schnittstellen sowie die Entwicklung einheitlicher Richtlinien und Standards für das Bauen mit BIM. Wertvoll zum Abschluss des Vortrages waren die Hinweise auf ausführliche Informationsmaterialien und Wegweiser zu verschiedenen BIM-Clustern.

Meisterhaft Bauen

Die Initiative "Meisterhaft Bauen" ist eine Gemeinschaftsaktion des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, des Zentralverbandes des Deutschen Dachdeckerhandwerks und der jeweiligen beteiligten Landesverbände. Das Siegel darf nur an Fachbetriebe vergeben werden, die durch Kompetenz und zuverlässige Arbeit überzeugen. Hierzu sind regelmäßig verschiedene Nachweise vorzulegen. Die ausgezeichneten Unternehmen sind unter www.meisterhaftbauen.de in einer Liste eingetragen. Die Auszeichnung selbst sowie die regelmäßige Überprüfung der Unternehmen erfolgt unmittelbar durch die in die Aktion eingebundenen Verbände. Diese tragen die Verantwortung für die jeweilige ordnungsgemäße Zertifizierung, sie sind Ansprechpartner für Unternehmen einerseits und Kunden andererseits. Aufgabe der Zertifizierung Bau ist unter anderem die Überwachung der Ordnungsmäßigkeit der in den Verbänden betreuten Verfahren, die Termineinhaltung sowie die Prüfung der Eintragungen auf Plausibilität. Darüber hinaus erfolgt eine regelmäßige Überwachung der Verfahren in den Geschäftsstellen der Verbände.