November 2025

Paketdienstleister

Entfristung Paketboten-Schutz-Gesetz: Beitrag zu fairen Arbeitsbedingungen in der Paketbranche

Der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) begrüßt die Entfristung des Paketboten-Schutz-Gesetzes und sieht die Präqualifizierung Kurier-, Express- und Paketdienstleistungen (PQ-KEP) als wirksames Instrument für soziale Verantwortung und Rechtssicherheit an. Branchenweite Anerkennung für etabliertes Präqualifikationsverfahren „Anlässlich der Entfristung des Paketboten-Schutz-Gesetzes durch den Deutschen Bundestag hat der Bundesverband Paket- und Expresslogistik (BPEX) diese Entscheidung als „wichtiges Signal“ für die Branche bezeichnet. In einer aktuellen Pressemitteilung des Verbandes wird hervorgehoben, dass sich sowohl das Gesetz selbst als auch das Verfahren der „Präqualifizierung KEP“ (PQ KEP), das von der Zertifizierung Bau GmbH umgesetzt wird, in der Praxis bewährt haben. Beide Instrumente tragen maßgeblich dazu bei, faire und rechtskonforme Arbeitsbedingungen in der Paketbranche sicherzustellen. Der Vorsitzende des BPEX, Marten Bosselmann, betont die Bedeutung des Präqualifikationsverfahrens: „Mit der PQ KEP haben wir ein etabliertes Verfahren geschaffen, das soziale Verantwortung und rechtssichere Prozesse in der gesamten Lieferkette sicherstellt.“ Ergänzend erklärt Dr. Matthias Witte, Geschäftsführer der Zertifizierung Bau GmbH: „Als akkreditierte Präqualifizierungsstelle gewährleisten wir eine unabhängige und nachvollziehbare Prüfung. Die große Zahl von über 1.800 präqualifizierten Unternehmen zeigt das Vertrauen der Branche in die Verlässlichkeit unseres Verfahrens.“ Hintergrund: Entwicklung und Zielsetzung des PQ-KEP Das Präqualifikationsverfahren wurde im Jahr 2020 vom BPEX und seinen Mitgliedsunternehmen initiiert und wird von der unabhängigen, akkreditierten Präqualifizierungsstelle Zertifizierung Bau GmbH umgesetzt. Ziel des Verfahrens ist die Sicherstellung sozialer und arbeitsrechtlicher Standards bei Nachunternehmern in der Paketbranche. Die Präqualifizierung überprüft die Einhaltung dieser Standards und stärkt zugleich die Eigenverantwortung der beteiligten Unternehmen zur Einhaltung dieser Standards. Fakten zum PQ-KEP Evaluierung bestätigt Wirksamkeit Die Evaluierung der Bundesregierung aus dem Jahr 2023 hat das Verfahren PQ KEP als das wirksamste Instrument zur Sicherstellung der sozialversicherungsrechtlichen Pflichten bei Nachunternehmen bewertet. Damit wurde bestätigt, dass die PQ KEP einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Stabilisierung fairer Beschäftigungsbedingungen in der Paket- und Logistikbranche leistet. Fazit Die Entfristung des Paketboten-Schutz-Gesetzes und die Anerkennung des Verfahrens der PQ-KEP verdeutlichen die hohe Bedeutung standardisierter, transparenter und überprüfbarer Verfahren im KEP-Sektor. Die Zertifizierung Bau GmbH trägt als akkreditierte Präqualifizierungsstelle entscheidend dazu bei, dass Auftraggeber und Nachunternehmer gleichermaßen Verantwortung übernehmen und die Branche auf einer rechtssicheren und sozial nachhaltigen Grundlage agiert. Bei Fragen zur PQ KEP steht Ihnen Frau Johanna Choina gerne zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auch hier. Ihre Ansprechpartnerin Johanna Choina+49 30 206131-260info(at)pq-kep.de

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Nach 30 Jahren: Prof. Dr.-Ing. Dellen verabschiedet

Eine Ära geht zu Ende: Nach 30-jährigem Engagement für die Zertifizierung Bau wurde Prof. Dr.-Ing. Richard Dellen jetzt als Beiratsmitglied verabschiedet. Wie der Beiratsvorsitzende Michael Wißler anlässlich einer Beiratssitzung in seiner Laudatio verdeutlichte, sei die Zusammenarbeit in ersten Schritten bereits 1992 aufgenommen worden. Etablierung der Zertifizierung Bau „visionärste“ Entscheidung des ZDB „In dieser Zeit brach die Idee der Qualitätssicherung – heute Qualitätsmanagement – mit Macht über die Bauwirtschaft herein und das Thema war in aller Munde. Der Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) hatte sich damals vehement gegen „Bürokratieorgien“ gestemmt und letztlich war die Etablierung der Zertifizierung Bau ein Mittel, die gültigen QM-Normen durch eine pragmatische und realitätsbezogene Auslegung auch für kleine und mittelständische Betriebe anwendbar zu machen.“ Der Beiratsvorsitzende betonte: „Ich möchte behaupten, dass die Gründung der Zertifizierung Bau in 1993 – damals noch als Verein – die visionärste Entscheidung des ZDB in den zurückliegenden 30 Jahren war.“ Offen für die Erschließung neuer Geschäftsfelder Seit 1993 habe es eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Prof. Dellen und dem damaligen Geschäftsführer der Zertifizierung Bau, Gerhard Winkler, gegeben: „Du hast maßgeblich entscheidende Schritte der Zertifizierung Bau mit begleitet und warst generell offen für die Erschließung neuer Aufgabenfelder.“  Nach dem Ausscheiden des langjährigen Vorsitzenden des Lenkungsausschusses, Dr. Hans Hartwig Loewenstein, mit dem Übergang in dessen Funktion als ZDB-Präsident im Jahr 2006, habe Prof. Dellen den Vorsitz übernommen und sei damit in Personalunion Mitglied des Beirats der Zertifizierung Bau geworden. Als Vorsitzender des Lenkungsausschusses habe Prof. Dellen sehr aktiv an der Zukunftsentwicklung der Zertifizierung Bau mitgewirkt. Dies waren in den zurückliegenden über zwei Jahrzehnten neben der Präqualifizierung unter anderem die Themen Compliance, Nachhaltiges Bauen, Fremdüberwachung Kanalbau oder die Eignung VOL-Feuerwehrfahrzeuge und ebenso die Präqualifizierung KEP. Positiv entwickelt habe sich in dieser Zeit ebenfalls der Bereich „Seminare/ Schulungen“, der bis hin zum E-Learning ausgebaut werden konnte. Darüber hinaus sei im Laufe der Jahre eine enge Verbindung zur Fachhochschule Münster gewachsen, was sich bis heute in einem regelmäßigen Austausch, auch mit Referenten der Zertifizierung Bau, widerspiegele. Zielführend die Zukunft der Zertifizierung Bau gestalten Michael Wißler dankte abschließend im Namen des Beirats und des Geschäftsführers Dr. Witte für das langjährige Engagement, insbesondere auch vor dem Hintergrund, dass er seine Aufgaben in gute Hände übergeben habe. „Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir mit Prof. Dr.-Ing. Dirk Klöpper von der Hochschule Koblenz ein Beiratsmitglied gewinnen konnten, das gemeinsam mit uns zielführend die Zukunft der Zertifizierung Bau gestalten wird.“ „Es hat immer Spaß bereitet.“ Auf diesen Punkt brachte es Prof. Dellen und führte dazu aus: „Es hat Spaß gemacht, mit Euch im Beirat zusammenzuarbeiten. Ihr als Unternehmer habt den ‚Laden‘ durch große und nicht immer einfache Entscheidungen nach vorne gebracht. Mit dem Geschäftsführer Dr. Matthias Witte habt Ihr einen Glücksgriff gelandet, der das Ganze in eine entsprechende Richtung gebracht hat.“ Abschließend zeigte sich Prof. Dellen überaus zuversichtlich, dass sich die Zertifizierung Bau auch weiterhin positiv entwickeln werde. Ihr Ansprechpartner Dr. Matthias Witte – Geschäftsführer+49 30 206131-222witte(at)zert-bau.de Bildunterschrift: Nach 30 Jahren aktiver Begleitung der Zertifizierung Bau vom Beiratsvorsitzenden Michael Wißler (lks.) und Geschäftsführer Dr. Matthias Witte (re.) verabschiedet: Prof. Dr.-Ing. Richard Dellen.

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