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Präqualifikation VOB

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (Referat B I 7) hat am 15.10.2015 eine Leitet Herunterladen der Datei einNeufassung der Leitlinie für die Präqualifikation von Bauunternehmen eingeführt, die ab dem 01.02.2016 als verbindliche Grundlage für die Präqualifikation die bis dahin gültige Fassung vom 17.12.2013 ersetzt.Gegenüber der Fassung vom 17.12.2013 ergeben sich mit der Neuausgabe folgende Änderungen:

Leitlinie:

  • Ziff. 3.1 Präqualifizierungsstellen: Ersatz diverser Vorgaben durch Akkreditierung nach DIN EN ISO/IEC 17065
  • Ziff. 3.4 Beschwerdeausschuss: Redaktionelle Korrekturen
  • Ziff. 5 Antragsverfahren: Redaktionelle Korrekturen
  • Ziff. 9.3: Redaktionelle Korrekturen unter 9.3 Abs. 2 b) und d)
  • Anlage 1: Konkretisierungen unter Lfd. Nr. 3, 12 und 14 sowie Anhang 1 Lfd. Nr. 8
  • Anlage 2: LB 112-02 ergänzt um Beschichtungen

Wir sind eine durch den Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen anerkannte PQ-Stelle und autorisiert, Unternehmen zu präqualifizieren und in das Öffnet externen Link in neuem FensterPräqualifikationsverzeichnis einzustellen.

Als Marktführer bieten wir umfassenden Service und kurze Bearbeitungszeiten: Bereits im Vorfeld einer Beauftragung bieten wir Hilfestellung beim Antragsverfahren von der telefonischen Unterstützung bis hin zur kostenfreien Vorprüfung von Referenzen. Auf Wunsch beschaffen wir ohne zusätzliche Kosten fristgerecht verschiedene Dokumente wie z.B. Unbedenklichkeitsbescheinigungen und Handelsregisterauszug.

Wir kümmern uns um die Entbürokratisierung in Ihrem Unternehmen.

Präqualifikation als Eignungsnachweis

Präqualifizierte Unternehmen, die sich für öffentliche Bauvorhaben bewerben, können ihre Eignung und Zuverlässigkeit schneller und unbürokratischer nachweisen.

Sie werden in der bundesweit einheitlichen Liste im Internet unter Öffnet externen Link in neuem Fensterwww.pq-verein.de geführt, auf die jede öffentliche Baubehörde zurückgreifen kann. Hier sind an zentraler Stelle die Qualifikationsnachweise und Informationen hinterlegt. Sie werden fortlaufend durch die Zertifizierung Bau aktualisiert. Die Grundlagen zur Präqualifikation enthält die Leitlinie des Bundesministeriums Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) vom 15.10.2015.

Das in der Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen (VOB/A § 6 Abs. 3) verankerte Verfahren vereinfacht die Angebotsabgabe und reduziert Kosten. Die Unternehmen sind von der Verpflichtung entbunden, jedem einzelnen Angebot Nachweise beizufügen, die sich nicht auf den konkreten Auftrag beziehen (z. B. BG-Bescheinigungen, HRB, Bescheinigungen der Sozialkassen usw.).

In vielen Bundesländern und Kommunen werden präqualifizierte Unternehmen bei der Bewerbung bevorzugt behandelt oder das Auswahlverfahren auf präqualifizierte Unternehmen beschränkt. So ist z. B. für Baumaßnahmen des Bundes die Präqualifikation von Bietern seit Januar 2008 verbindliche Voraussetzung bei freihändigen und beschränkten Vergabeverfahren.

Präqualifikation als Enthaftung

Auch bei der Vergabe von Bauleistungen an Nachunternehmer ist die Präqualifikation seit 01.10.2009 gesetzlich verankert. Nach § 28e Abs. 3b SGB IV entfällt die Haftung für Generalunternehmen, wenn ein Generalunternehmer nachweist, dass er davon ausgehen konnte, dass der Nachunternehmer oder ein von ihm beauftragter Verleiher seine Zahlungspflichten für die tarifvertraglichen Sozialversicherungsbeiträge erfüllt. Ein Verschulden des Generalunternehmers ist ausgeschlossen, soweit und solange er Fachkunde, Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Nachunternehmers oder des von diesem beauftragten Verleihers durch eine Präqualifikation nachweist, die die Eignungsvoraussetzungen erfüllt.

Präqualifikation als Gütesiegel

Mit der Präqualifikation sollen illegale Praktiken in der Bauwirtschaft verhindert werden. Inzwischen kommt sie jedoch auch einem Gütesiegel gleich, das bei der Akquisition privater Aufträge von Nutzen ist.

Nähere Informationen zum Antragsverfahren sowie zur Präqualifikation erhalten Sie in der Informationsbroschüre.

Gebühren

Die Gebührenordnung gibt Ihnen einen ersten Überblick über die Kosten für Ihre Präqualifizierung.

In den Gebühren sind alle zu erbringenden Leistungen für die Präqualifikation sowie weitere kostenfreie Serviceleistungen enthalten, wie unter anderem:

  • die Einstellung in die bundesweit einheitliche Liste präqualifizierter Unternehmen,
  • die Übergabe einer Präqualifikationsbescheinigung,
  • das Anfordern, Prüfen und Aktualisieren der Nachweisdokumente,
  • die Prüfung und Einstellung von Referenzen, soweit deren Anzahl nicht das Dreifache der Zahl der Leistungsbereiche überschreitet,
  • kostenfreie Vorprüfung der Referenzen vor Bestätigung durch den Referenzgeber,
  • kostenfreie Einholung von Berufsgenossenschaftsbescheinigungen bei eingereichten Vollmachten,
  • kostenfreie Einholung von Bescheinigungen der sozialtariflichen Sozialkassen bei eingereichten Vollmachten,
  • kostenfreie Einholung von Bestätigungen der Handwerkskammern (mit Ausnahme der HWK Berlin, Frankfurt/Oder und Schwaben),
  • kostenfreier Abruf der Handelsregisterblätter. 

Gerne unterbreiten wir Ihnen auch ein individuelles Angebot auf Grundlage der Gebührenordnung sowie unter Berücksichtigung von Sonderkonditionen mit über siebzig Verbänden.

Download - Formulare und Anträge

AntragWordPDF
Vollmacht BG - BauPDF
Vollmacht SOKA - BauWord
Vollmachten weiterer BerufsgenossenschaftenWord
Vollmachten weiterer SozialkassenWord
Referenz EinzelleistungWord
Referenz KomplettleistungWord
Allgemeine Vertragsbedingungen              PDF
InformationsbroschürePDF